Wie die Materialentwicklung von cloudbasierten Simulationen profitiert

Trend

Die Sorge vor unzureichender Datensicherheit ist der wesentliche Grund dafür, warum On-Premise-Software trotz beträchtlicher Nachteile auch heute noch im Simulationsbereich stark verbreitet sind. Cloudbasierte Lösungen hingegen werden nach wir vor kritisch betrachtet, obwohl sich die wesentlichen Argumente gegen diese Technologie mittlerweile leicht entkräften lassen.

Auch wenn die Welt gegenwärtig vor allem über Quantencomputer und die unermesslichen Vorteile spricht, die sich aus dieser Technologie eines Tages ergeben werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, wann Quantencomputern der technische und damit verbundene kommerzielle Durchbruch gelingt. Glaubt man den Expert:innen, die zuletzt z.B. auf der Quantum Business Europe anwesend waren, wird sich die Welt wohl noch mindestens fünf bis zehn Jahre gedulden müssen.

Was hingegen schon heute uneingeschränkt verfügbar ist, allerdings noch längst nicht voll und ganz ausgeschöpft wird, ist das klassische Cloudcomputing. Auch wenn der Hype um diese Innovation rund zehn Jahre zurückliegt, wird Stand heute gerade einmal die Hälfte der Unternehmensdaten in der Cloud gespeichert. In Kundengesprächen begegnen wir immer wieder der Angst vor unzureichender IT- und Datensicherheit, mit der Folge, dass die Privatwirtschaft auch im Jahr 2022 mit völligem Selbstverständnis auf On-Premise-Software und eigene Cluster setzt – trotz enormer Anschaffungs- und Wartungskosten. Dabei ist Cloudcomputing mittlerweile an einem Punkt, an dem die Vorteile – ganz besonders im Simulationsbereich – klar auf der Hand liegen.

Höhere Kosteneffizienz

Durch die Cloud entfällt die Anschaffung neuer Hardware. Das heißt, keine Investitionen in einen Supercomputer oder Installation eines Clusters sowie keine Kosten für Wartung oder Updates. Die Cloud ermöglicht im Gegensatz zu On-Premise-Lösungen eine deutlich höhere Kosteneffizienz und ist somit die deutlich kundenzentriertere Lösung.

Unlimitierte Rechenkapazitäten

Fehlt bei der F&E im entscheidenden Moment die Rechenleistung, etwa weil die lokalen Ressourcen unzureichend sind, können Innovationen ausgebremst oder im schlimmsten Fall sogar verhindert werden. Mit der Cloud lässt sich dieses Risiko eliminieren. Das Quantistry Lab skaliert dynamisch: Je mehr Rechenleistung unsere Kunden benötigen, desto mehr stellen wir vollautomatisiert zur Verfügung und fahren diese nach Abschluss der Simulationen selbstverständlich wieder herunter.

Modernste Technologie

Microsoft trägt als Cloud-Anbieter dafür Sorge, dass Hardware, Software und Sicherheitstechnologien der Azure Cloud stets auf dem neuesten Stand sind. Unsere Nutzer:innen arbeiten deshalb zu jeder Zeit mit der modernsten und leistungsfähigsten Technologie. Darüber hinaus: Sobald Quantencomputer kommerziell einsetzbar sind, werden diese Ressourcen vor allem cloudbasiert zugänglich sein. Wer also heute schon auf cloudbasierte Simulationen setzt, wird perspektivisch beim lang ersehnten Innovationsschub durch QPUs (Quantum Processing Unit) keine Migrationsaufwände haben.

Höchste Datensicherheit

Entgegen der landläufigen Annahme gibt es vermutlich keinen sichereren Ort für Ihre Daten als eine professionell betriebene Cloud-Lösung. Aus diesem Grund setzen wir auf Microsoft Azure, die über die höchsten Sicherheitsstandards verfügt. Darüber hinaus ist unser System mandantenfähig und ermöglicht eine getrennte Speicherung von Kundendaten. Es ist sogar möglich die geographische Lage des Rechenzentrums zu bestimmen, sodass jederzeit Rechtsicherheit gewährleistet werden kann.

Optimal bei punktuellem Bedarf

Üblicherweise entstehen Simulationsbedarfe in der Industrie sehr punktuell, meistens zu Beginn des Forschungs- & Entwicklungsprozesses, während in späteren Phasen vor allem das laborbasierte Arbeiten überwiegt. Das spricht grundsätzlich gegen die Anschaffung eigener Hardware und für die Nutzung einer dynamischen Cloud-Lösung. Letztere ermöglicht ein einfaches und zugleich ökonomisches Abdecken dieser Bedarfsspitzen.

Lange war das Thema Computational Chemistry Konzernen vorbehalten, die über entsprechende Investitionsmittel für millionenteure Hardware, Software und Fachpersonal verfügen. Mit unserer cloudbasierten Lösung werden erstmals Unternehmen jeder Größe dazu befähigt, Simulationen niedrigschwellig einzusetzen und somit ihre F&E-Prozesse hinsichtlich der Kosten- und des Zeitaufwandes substanziell zu optimieren.

Dr. Marcel Quennet | CEO & Co-Founder von Quantistry

Für offene Fragen rund um cloudbasierte Simulationen sind wir unter der +49 30 62 93 30 02 zu erreichen.